Dein Podcast zum Kennenlernen, Erobern und Träumen

Autor: Mathias (Seite 2 von 2)

Leben am Strand

Wenn 85% der Australier nicht weiter als 50km von der Küste entfernt leben, hat hier fast jeder ein „Leben am Strand“.
Und Strände gibt es hier viele – einer schöner als der andere. Zum Schutz vor den Gefahren des Ozeans werden beliebte Strände von den Surf Life Savers bewacht. Für die Nachwuchsgewinnung führen diese dann Sonntäglich „Nippers“ durch. Das ist ein Programm zum Spielen und Aktiv sein am Strand, aber auch im Wasser um die Gefahren von klein auf kennen und meistern zu lernen.
Wir wohnen 10 Minuten vom Strand entfernt und fahren dann gerne auch mal mit dem Auto runter – Parkplätze gibt es zum Glück für uns Anwohner kostenfrei. Somit vermissen wir keinen Pool. Viele andere, besonders auch wenn es etwas weiter ins Landesinnere geht, haben einen Pool, der für die schnelle Abkühlung wunderbar geeignet ist, aber auch den ganzen Winter ungenutzt ist.
Zum Schutz vor dem Ertrinken im Pool oder Ozean werden die Kinder hier schon zeitig in Schwimmschulen an das Wasser gewöhnt. Anders als in Deutschland, ist die erste Schwimmart hier jedoch Freistil und nicht unbedingt Brustschwimmen. da verwundert es dann auch nicht, dass Ian Thorpe erfolgreicher Olympionik und Schwimm-Weltrekord-Halter ist.
Die Australier sind allgemein recht fit und sportlich. Das Angebot bei dem meist schönen Wetter lädt auch einfach dazu ein, draußen aktiv zu sein, sei es Fahrrad fahren, Schwimmen, Laufen, Fußball oder Rugby. Im alltäglichen Angebot ist für jeden etwas dabei.
Zur Stärkung nach dem Sport gibt es unzählige Cafés, aber Achtung: obwohl sie sehr zeitig offnen, schließen sie meist auch zeitig. Und Kaffee gibt es dann auch schon eine ganze Zeit vorher nicht mehr, da die Reinigung schon während der Öffnungszeit beginnt – das garantiert einen punktlichen Feierabend. Leider verkaufen die Cafés selten oder eigentlich nie Eisbecher. Dafür sind die Eissorten umfangreich.

Doch auch wir sind hier nicht im Urlaub, sondern haben unseren Alltag. Das heißt Arbeiten zum Geld verdienen und lernen in der Schule für die Kinder. Das kann auch hier an den Kräften zehren. Und wenn man dann mit dem normalen Australischen Arbeitsvertrag auch nur 20 Tage Urlaub hat, nimmt die Organisation der Ferienbetreuung intensiv-planerische Züge an.

Wir und die Australier sind viel mit dem Auto unterwegs (Stichwort „Elterntaxi“), da der öffentliche Personennahverkehr hier eher nicht so gut ist. Es gibt zwar Busse und Züge in die Innenstadt, aber zu den Stationen kommt man meist doch nur mit dem Auto. Auch die Schlange vor der Schule besteht hier meist aus dicken SUVs oder zumindest übermotorisierten Autos, da stehen sie anderen Ländern im nichts nach.

Wo Australien außergewöhnlich ist, ist bei der Bereitstellung von „Gimmicks“, also Infrastruktur, die das Leben allgemein angenehmer machen. Es gibt hier viele Parks und tolle Spielplätze. Für das Picknick gibt es an vielen Stellen BBQs in Form von heißen Platten, auf denen man kostenlos sein Würstchen braten kann.
Wasserspender und Toiletten gibt es an belebten Orten eigentlich immer kostenlos.
Das führt dann bestimmt auch mit dazu, dass die Australier allgemein eher etwas entspannter sind. Manchmal für uns Deutsche etwas zu entspannt, mit ihrer „Kommst ich heut nicht, komm ich morgen“-Einstellung.
Freundschaften schließend Australier allgemein recht schnell – das liegt an ihrer Pionierkultur, die ihnen seit den frühen Tagen beibrachte, schnell mit anderen für Probleme und Projekte klar zu kommen. Gehen dann die Wege wieder auseinander, ist das auch nicht weiter dramatisch. Letztendlich führt das aber auch zu einer eher oberflächlichen Beziehung.
Entspannt gehen Australier auch mit Regeln um – zwar gibt es meist umfangreiche Regularien, aber die Einhaltung kontrolliert dann selten einer. Das geht vom Hund an der Leine führen bis zum Hochseilgarten.

Überhaupt lieben die Menschen hier Hunde. Alternativ darf es auch eine Katze oder sogar Hühner sein. Das Ergebnis sind dann unzählige Tierärzte, die hier ein gutes Auskommen haben.
Bei den wilden Tieren denkt man natürlich zuerst an Schlangen und Spinnen, doch die spielen hier im Alltag eine eher untergeordnete Rolle, da sie einem nicht täglich über den Weg laufen – zumindest die gefährlichen Arten. Spinnen gibt es allgemein sehr viel im Garten, aber da nützen sie mehr als das sie stören.
Zwei mal im Jahr migrieren tausende Buckelwale an der Küste Ostaustralien zwischen den warmen Gewässern Queenslands und den fischreichen Antarktischen Gewässern. Das ist immer wieder ein tolles Schauspiel, wenn man sie von der Küste beim Springen beobachten kann. Ganzjährig kann man mit etwas Glück Delfine am Strand beobachten. Auch Robben, bzw. Seelöwen kann man auf ruhigen, sonnigen Felsen beobachten. Kleine Pinguine hingegen sind so scheu und beschützt, dass wir hier noch keine gesehen haben.

Wer am Strand leben möchte, muss tief in die Tasche greifen. Hier wird eher Eigentum gekauft, statt zu mieten. Und Wohnungen und Häuser sind sehr teuer – da gehen die Werte schnell in die Millionen Australische Dollar. Mieten ist nicht unmöhlich, doch die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich und treibt damit auch die Preise eher nach oben. Grob geschätzt kann man hier in Strandnähe die europäische Monatsmiete für eine Woche ansetzen.

Fazit

Das Leben hier in Australien ist in vielerlei Hinsicht schon entspannt und die Nähe zum Meer traumhaft. Allerdings es ist kein dauerhafter Urlaub, sondern auch hier haben wir einen ganz normalen Alltag, der hin und wieder an den Kräften zehrt. Die Möglichkeiten hier erlauben es dann aber auch wieder, einfach mal aus dem Alltag auszubrechen und das Leben zu genießen.

Hier hören:

Klima

Wenn man an Australien denkt, hat man Sonnenschein und warme Temperaturen im Kopf. Zumindest ging uns das schon mehrmals so. Doch ganz so einfach lässt sich das Wetter in Australien nicht zusammenfassen. Daher gibt es hier nun eine Folge über das Klima in Australien.

Jahreszeiten in Sydney

In Sydney sind die Jahreszeiten durchaus ausgeprägt.
Im Sommer kann es sehr heiß werden, dafür ist die Luftfeuchtigkeit auch eher hoch und lässt die Temperaturen drückend werden.
Im Herbst färben auch hier viele Bäume ihre Blätter bunt, bevor diese dann abfallen. Meist ist es bis Ende April noch angenehm warm, sodass man sogar noch im Ozean baden gehen kann. Der Mai wird meist schon empfindlich kühler.
Ab Juni herrscht offiziell Winter. Bedingt durch die fehlende Isolierung, dünne Fenster und luftige Bauweise kann es nachts schon mal kalt im Haus werden. Wir hatten im Winter regelmäßig nur 13°C im Haus. Da kommen einem die 6°C draußen sehr kalt vor – Mütze und dicke Jacke sind im Winter nicht unüblich.
Der Frühlingsbeginn im September ist meist noch frisch, bevor es dann im Oktober langsam wärmer wird. Der November zeigt dann schon erste Hochsommertage, oft gefolgt von kühleren Tagen bis maximal 20°C. Diese Schwankungen sind zum Jahreszeitenwechsel nicht unüblich.

Perth hat im Westen Australien hat übrigens ein ganz ähnliches Klima wie Sydney.

Regen

Sydney verzeichnet im Jahr etwa 1200mm Regen pro Jahr. Das ist doppelt so viel wie Berlin. „East Coast Lows“ über der Tasman Sea sorgen im Winter für besonders viel und ausdauernden Regen.
Im Norden Australiens geht der Niederschlag bis auf 2000mm hoch – hier in den Tropen gibt es dann im Sommer Zyklone und konsequenterweise Regenwälder.
Perth im Westen kommt nur auf etwa 700mm Regen pro Jahr und Alice Springs im Herzen Australien sogar nur 300mm, aber eben nicht komplett trocken.

Sonnenschein

Trotz des, im Vergleich zu Mitteleuropa, vielen Regens, scheint auch viel die Sonne. Sydney kommt auf fast 2600 Sonnenstunden, Perth als Spitzenreiter sogar auf 3200h – das ist doppelt so viel wie Hamburg.
Auf Grund der geographischen Lage nah am Äquator und im Sommer näher zur Sonne ist hier die UV-Strahlung besonders hoch. UV-Index 14 und im Norden noch höher sind im Sommer die Norm – ab UV-Index 3 ist Sonnenschutz nötig. Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50+ ist hier also an der Tagesordnung. Zusammen mit einem Hut, einem T-Shirt, einer Sonnenbrille und Schutz im Schatten („Slip, Slap, Slop, Seek, Slide“) ist man dann gut geschützt.
Im Zentrum Australiens bringt die Sonne im Sommer auch unerträgliche Hitze mit sich, sodass Aktivitäten am Uluru nur in den Morgen- und Abendstunden möglich sind.

Trockenheit

Dürreperioden gehören zu Australien. Die viele und harsche Sonne trocknet das Land schnell aus. Wenn dann noch der Regen wegbleibt, kommt es schnell zur Dürreperiode. Die letzte/aktuelle Dürreperiode in Australien begann im Januar 2018. Ob die trotz des Regens seit Februar beendet ist, kann noch nicht abschließend gesagt werden. Die vorherige Dürre von 2001 bis 2009 hatte auch feuchtere Phasen zwischendurch, die jedoch nicht ausreichten, um den Prozess des Austrocknens nachhaltig zu stoppen.
Als Konsequenz steigt dann die Wald- und Grasbrandgefahr. Der „Black Summer“ 2019/2020 hat das eindrucksvoll bewiesen, als unzählige Feuer an der Australischen Ostküste über Monate unkontrollierbar wüteten.

La Niña und El Niño

Wenn der Ostpazifik kühler und der Westpazifik wärmer als normal ist, strömt feuchte Luft Richtung Westen und sorgt für mehr Regen an Australiens Ostküste. Dieses Phänomen wird La Niña und ist für den Sommer 2020/2021 vorhergesagt.
Im Gegensatz dazu bringt El Niño Trocken nach Australien, weil die feuchte Luft vom kühleren Westpazifik in Richtung wärmen Ostpazifik strömt.

Melbourne – vier Jahreszeiten an einem Tag

In Australien wird im Zusammenhang mit Melbourne, der Hauptstadt von Victoria an der Südküste, oft über die Stadt mit den vier Jahreszeiten an einem Tag gesprochen. Kommt der Wind im Sommer vom Inland, bringt er heiße Temperaturen mit sich. Wechselt er dann jedoch im Laufe des Tages auf Süden, strömt Antarktische Luft in die Stadt und lässt es entsprechend kühl werden. Temperatursprünge von über 20°C in wenigen Minuten bis Stunden sind dann keine Seltenheit.

Beste Reisezeit

Will man den Australischen Süden bereisen, eignet sich der späte Frühling über den Sommer bis in den Herbst hinein am besten (also die europäischen Wintermonate). Dennoch sollte auch immer Gepäck für kühlere Tage oder Regen eingeplant werden.
Den warmen Norden oder das trockene Zentrum bereist man lieber in den australischen Wintermonaten, also etwa von April bis Oktober. Die anderen Monate sind natürlich nicht kategorisch ausgeschlossen, doch der Sommer bringt so seine Probleme, wie hohe Hitze oder Zyklongefahr mit sich.

Hier hören:

P.S.: Soundtechnisch gibt es ein paar kleine „unrunde“ Stellen, die ich auf Grund grober Schnitzer neu einsprechen musste. Der Inhalt wird davon jedoch nicht beeinträchtig 😉

Australien in kurz

Bevor wir in die Details einsteigen, wollte ich nochmal einen kurzen Überblick über Australien geben, damit du einen besseren Eindruck bekommst, wovon ich hier rede…

Lage und Bevölkerung

Australien liegt zwischen dem Indischen Ozean im Westen und dem Pazifischen Ozean im Osten. Der Kontinent erstreckt sich über 4.000km von West nach Ost und 3.200km von Nord nach Süd und ist damit fast 22 mal so groß wie Deutschland. Mit dem Auto um Australien herum sind es mehr als 14.000km.

Australien besteht aus den 6 Staaten Western Australia, South Australia, Victoria, Tasmania, New South Wales und Queensland, sowie den beiden Territorien Northern Territory und Australian Capital Territory.
Hier wohnen etwa 25,6 Millionen Einwohner (2020).
Die größten Städte sind Sydney (5,3 Mio. Einwohner) und Melbourne (5 Mio), aber die Hauptstadt in Canberra (450.000).
Landessprache ist Englisch, aber etwa 20% der Bevölkerung hat eine andere Muttersprache. Mandarin bildet mit einem Gesamtanteil von 2,5% die größte Gruppe.

Klima- und Zeitzonen

Das Klima reicht vom Tropisch im Norden bis Gemäßigt im Süden. Im Zentrum findet man sogar ein trockenes Wüstenklima. Durch die Lage auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten im Vergleich zu Europa vertauscht – der Sommer ist also von Dezember bis Februar und der eher milde Winter von Juni bis August.

Australien selbst hat mehrere Zeitzonen. Perth im Westen is MEZ 7h voraus (im deutschen Sommer 6h). Sydney im Osten ist MEZ 10h voraus und zur Sommerzeit 8h.

Währung

Bezahlt wird hier mit dem Australischen Dollar – den aktuellen Wechselkurs verrät dir am besten Google.

Geschichte

Ureinwohner besidelten Australien vor über 60.000 Jahren.
1770 erkundete Captain James Cook die Ostküste und beanspruchte das Land für Großbritannien.
1788 landeten erste Siedler in der Gegend von Syndey an.
1830er gründete sich die erste Siedlung aus ausschließlich freien Siedlern in South Australia
1942 Unabhängigkeit von Großbritannien

Hier hören:

Acknowledgement of Country

Ich möchte den Australien Podcast gern mit einer Würdigung der traditionellen Hüter des Landes, von dem ich hier berichte, beginnen.

In the spirit of reconciliation I acknowledge the Traditional Custodians of country throughout Australia and their connections to land, sea and community. I pay my respect to their elders past and present and extend that respect to all Aboriginal and Torres Strait Islander peoples today.

Im Geiste der Versöhnung würdige ich die traditionellen Hüter des Landes in ganz Australien und ihre Verbindungen zu Land, Meer und Gemeinschaft. Ich zolle ihren Ältesten aus der Vergangenheit und der Gegenwart meinen Respekt und erweitere diesen Respekt auf alle heutigen Völker der Aborigines und Torres Strait Islander.

Diese Würdigung nennt sich „Acknowledgement of Country“. Daneben gibt es noch das „Welcome to Country“.
Das Welcome to Country ist ein Jahrtausende altes Ritual bzw. Zeremonie, um Menschen anderer Völker oder Länder auf dem eigenen Gebiet zu begrüßen. Es wird traditionell nur von einem Ältesten („Elders“) des Clans oder Volkes durchgeführt. Es ist heute fester Bestandteil großer Zusammenkünfte, wie z.B. bei der ersten Zusammenkunft des neugewählten Australischen Parlaments oder zu Beginn größerer Feierlichkeiten.
Das erste offzielle Welcome to Country gab es 1973 beim Aquarius Festival in Nimbin, im nördlichen New South Wales.

Wenn kein Ältester des lokalen Volks anwesend oder bekannt oder benannt ist, kann man als Gastgeber das „Acknowledgement of Country“ durchführen. Das wird meist bei kleineren Veranstaltungen genutzt.

Hier an Sydneys Northern Beaches ist das Volk der Guringai zu Hause. Die heutigen Ältestens der Guringai sind Nachfahren von Bungaree, einem hilfreichen Aborigine während der ersten europäischen Besiedlung im 18. Jahrhundert. Bungaree wurde als erster Mensch offiziell als Australier bezeichnet.

Hier hören:

Intro

Hallo,

Mein Name ist Mathias. Ich lebe seit 2018 mit meiner Frau und unseren beiden Kindern in Australien, genaugenommen an Syndeys Northern Beaches.
Wir waren bereits 2012 das erste Mal in Australien und haben auch in den letzten 2,5 Jahren einiges in Australien endeckt und erlebt. Mit diesem Podcast möchte ich gern die Geschichten hinten den vielen Fotos im Internet und das Leben in Australien beschreiben.

Für wen ist dieser Podcast

Der Podcast ist genau das richtige für dich, wenn du gern mal nach Australien reisen magst oder schon mal hier warst und die Erinnerungen wieder wachrütteln möchtest. Vielleicht überlegst du ja auch, für eine längere Zeit nach Australien zu gehen – sei es zum Studieren, zum arbeiten oder um eine längere Auszeit zu nehmen. Und wenn du einfach nur ein wenig träumen magst, dann bist du hier genauso richtig.

Aufbau des Podcasts

Der Podcast beginnt mit einem formellen Teil – dem Acknowlegment of Country. Einer allgemein üblichen Anererkennung der lokalen Hüter des Landes.
Im Zweiten Teil gehe ich auf allgemeine Information zum Land und Kontinent Australien ein.
Anschließend wird es mit verschiedenen Themen weitergehen, die dann tiefer in die Materie einsteigen werden. Ich habe bereits eine lange Liste vom Klima, über das Leben hier in Australien bis hin zur Flora und Fauna.
Je nach Zeit und Beliebtheit des Podcasts, werde ich versuchen regelmäßig neue Folgen zu veröffentlichen.

Ich hoffe dir gefällt das Thema und der Podcast. Wenn dem so ist, erzähle doch deinen Freunden und Bekannten von dem Podcast. Über eine Bewertung und einen Kommentar bei iTunes würde ich mich auch sehr freuen, damit auch andere Reiselustige Hörer den Australien Podcast leichter finden können.

Hier hören:

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